Restaurant Pottkind
Arbeitsreportage und Foodfotografie in der Sternegastronomie



Das Pottkind in der Kölner Südstadt ist ein Ort mit offener Küche, klaren Abläufen und viel Konzentration im Detail. Die Arbeit dort ist präzise getaktet und gleichzeitig ruhig. Jeder Handgriff sitzt, jede Komponente wird bewusst gesetzt. Zwischen Hitze, Dampf und gedämpftem Licht entstehen Teller, die reduziert wirken und dennoch viele Ebenen tragen.
Die fotografische Arbeit bewegt sich nah an der Zubereitung und am Anrichten. Hände, Texturen und Oberflächen spielen eine zentrale Rolle. Manche Bilder bleiben dicht am Geschehen, andere geben Raum für die fertigen Gerichte und ihre klare Form. So entsteht eine Serie, die Küche und Teller zusammen denkt und beides sichtbar macht. Über die Zeit ist eine fortlaufende Zusammenarbeit gewachsen. Neue Menüs, wechselnde Komponenten und saisonale Produkte bringen immer wieder andere Bilder hervor. Der visuelle Faden bleibt, doch die Details verändern sich ständig. Genau darin liegt der Reiz dieser Arbeit.











